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Über Email verbreitete Malware schießt nach Abschalten des Rustock Botnet um 400 % nach oben

Sunnyvale, Calif. – 11. April 2011 – Der Umfang der per Email versandten Malware stieg in der letzten Märzwoche 2011 um 400 % an, berichtet Commtouch® (Nasdaq: CTCH) heute in ihrem vierteljährlichen Internet Threats Trend Report, in dem sie über Spam, Phishing, Malware und Bedrohungen des Web berichtet. Diese wesentliche Zunahme wurde zwei Wochen nach dem Rückgang von 30 % im Spam-Aufkommen infolge der Abschaltung des Rustock Botnets festgestellt.

Nachdem die Spam-Aktivität um Neujahr herum allgemein zurückgegangen war, stieg sie nach den Feiertagen wieder massiv an. Von Januar bis Mitte März betrug das tägliche Spamaufkommen bis zur Stilllegung von Rustock durchschnittlich 168 Milliarden E-Mails, danach fiel es auf durchschnittlich 119 Milliarden Nachrichten täglich. Auch der Umfang von Zombies ließ nach der Einstellung von Rustock maßgeblich nach, doch wurde gegen Ende des Quartals infolge des Malware-Ausbruchs zum Quartalsende ein massiver Anstieg an versklavten Computern erkannt.

"Botnets sind ein unerlässlicher Teil cyberkrimineller Infrastruktur. Sie stellen gewaltige Rechnerressourcen, Bandbreite und Anonymität bereit," sagte Asaf Greiner, Vizepräsident Produkte bei Commtouch. "Die Ausschaltung von Botnets führt stets zu massiven Bemühungen zur Wiederherstellung, um kriminelle Aktivitäten fortsetzen zu können."

In den ersten drei Monaten des Jahres 2011 fand eine Vielfalt von Versuchen statt, Malware zu verbreiten:

  • Massensendungen mit angeblichen "Paketinformationen" von UPS und DHL stellten 30 % aller zu den Spitzenzeiten des Ausbruchs verschickten Email-Sendungen.
  • Facebook Chat-Nachrichten von gefährdeten Benutzer-Accounts führten zu falschen Facebook-Anwendungen und letztendlich zu Virus-Dateien
  • PDF-Dateien mit eingebetteter Skriptmalware ahmten von Xerox gescannte Dokumente nach.
  • Der "Kama Sutra"-Virus täuschte Empfänger mit einer  PowerPoint-Präsentation erwachsener Inhalte
  • Die Funktion der Personal Homepage bei T-Online wurde missbraucht, um Besucher zu falschen Antivirus-Downloads umzuleiten.

Weitere Highlights aus dem Trendbericht April 2011:

  • Das Spam-Aufkommen lag während des ersten Quartals bei täglich durchschnittlich 149 Milliarden Spam/Phishing-Nachrichten, im Vergleich zu 142 Milliarden im Q2 2010 und 198 Milliarden im Q3 2010.
  • Während des Q1 wurden täglich etwa 258.000 Zombies aktiviert, eine weitere Abnahme gegenüber 288.000 im Q4 2010 und 339.000 im Q3 2010.
  • Apotheken-Spams stellten mit 28 % allen Spams zwar erneut den höchsten Anteil, der im Vergleich zu 42 % im Q4 2010 jedoch abgenommen at.
  • Mit 17 % aller Zombies hält Indien im dritten Quartal in Folge weltweit weiterhin den Rekord des Landes mit den meisten Zombies.
  • Geparkte Domains waren die Website-Kategorie mit der höchten Wahrscheinlichkeit für Malware-Inhalten.
  • Streaming Media/Downloads bleiben mit 21 % des erzeugten Inhalts die beliebtesten Themen für Blogger im Web 2.0 für benutzererzeugte Inhalte.

Darüber hinaus beschreibt der Bericht Versuche von Spammern und Phishern, Kosten zu sparen und ihre Online-Präsenzen in stillgelegten Foren zu verbergen, oder Online-Formulardienste nutzten, um das Einsammeln der durch Phishing erlangten Benutzerdaten zu vereinfachen.

Der vierteljährliche Commtouch Trendbericht stellt die Ergebnisse der Analyse von Milliarden täglicher Internet-Transaktionen innerhalb des cloud-basierten GlobalView™  Netzwerks vor.

Die Commtouch-Technologien Recurrent Pattern Detection™ und GlobalView, sowie das mehrschichtige Command Antivirus® erkennen und blockieren Bedrohungen der Internetsicherheit. Weitere Details, einschließlich  Beispiele und Statistiken, erhalten Sie im Commtouch Internet Threats Trend Report für April 2011, unter http://www.commtouch.com/threat-report.
Eine kurze SlideShare Präsentation mit einer Zusammenfassung des Berichts erhalten Sie unter http://www.commtouch.com/threat-presentation.

HINWEIS: Der gemeldete globale Umfang an Spam basiert auf webbasiertem E-Mail-Datenverkehr, gemessen in ungefilterten Datenströmen, und schließt unternehmensinternen Datenverkehr nicht ein. Auf Grund mehrerer möglicher Filterschichten unterscheidet sich daher das Ausmaß globalen Spams von den Quantitäten, die letztlich in den Eingangsordnern der Benutzer landen.

About Commtouch
Commtouch® (NASDAQ: CTCH) provides proven Internet security technology to more than 150 security companies and service providers for integration into their solutions. Commtouch’s GlobalView™ and patented Recurrent Pattern Detection™ (RPD™) technologies are founded on a unique cloud-based approach, and work together in a comprehensive feedback loop to protect effectively in all languages and formats. Commtouch’s Command Antivirus utilizes a multi-layered approach to provide award winning malware detection and industry-leading performance. Commtouch technology automatically analyzes billions of Internet transactions in real-time in its global data centers to identify new threats as they are initiated, enabling our partners and customers to protect end-users from spam and malware, and enabling safe, compliant browsing. The company’s expertise in building efficient, massive-scale security services has resulted in mitigating Internet threats for thousands of organizations and hundreds of millions of users in 190 countries. Commtouch was founded in 1991, is headquartered in Netanya, Israel, and has a subsidiary with offices in Sunnyvale, California and Palm Beach Gardens, Florida.

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http://blog.commtouch.com. For more information about enhancing security offerings with Commtouch technology, see http://www.commtouch.com or write to info@commtouch.com.

Recurrent Pattern Detection, RPD, Zero-Hour and GlobalView are trademarks, and Commtouch, Authentium, Command Antivirus and Command Anti-malware are registered trademarks, of Commtouch. U.S. Patent No. 6,330,590 is owned by Commtouch.

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